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Nachhaltige FertighäuserDie Lebensqualität wird wesentlich von den Wohnverhältnissen beeinflusst. Wohnsoziologische Studien zeigen, dass qualitätsvolles Wohnen zur allgemeinen Lebenszufriedenheit beiträgt und den Menschen in seiner persönlichen Entwicklung fördert. Das Fertighaus vereinigt anspruchsvolle Architektur mit ökologischen und ökonomischen Kriterien. Das Fertighaus ermöglicht ein gesundes und ressourcenschonendes Bauen und Wohnen. Die Umwelt wird geschont und die Energiekosten sind gering. Etwa 80 % des Energieaufwandes werden in einem durchschnittlichen Haushalt für die Heizung verwendet. Wer hier sorgfältig plant, kann die Kosten auf ein Minimum reduzieren. |
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NiedrigenergiehausEine bundesweit gültige Definition für den Begriff „Niedrigenergiehaus“ gibt es nicht. Die Bauordnungen der Länder geben lediglich die Mindeststandards für Wärmedämmung und die Luftdichte der Bauteile vor. Im Allgemeinen wird ein Haus, dessen Nutzheizenergiekennzahl höchstens 40-70 kWh/m2 beträgt, als „Niedrig- energiehaus“ bezeichnet (das entspricht dem Verbrauch von 4 Litern Heizöl pro Quadratmeter im Jahr). Um diese Werte zu erreichen, benötigt ein Haus eine gut gedämmte Gebäudehülle und Wärmeschutzfenster. Das Niedrigenergiehaus kann mit einem konventionellen Heizsystem ausgerüstet sein. Anhaltspunkte darüber, ob ein Fertighaus den Niedrigenergiestandards entspricht, ergeben sich aus den Förderkriterien der Bundesländer. Ende
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PassivhausUm Passivhausstandard zu erreichen, wurden die Kriterien des Niedrigenergiehauses weiterentwickelt. Passivhäuser sind Gebäude, in denen eine behagliche Temperatur sowohl im Winter als auch im Sommer ohne ein aktives Heiz- bzw. Klimatisierungssystem erreicht wird. Sie bieten erhöhten Wohnkomfort bei einem Wärmebedarf von weniger als 15 kWh/m2 und einem Primärbedarf einschließlich Warmwasser und Haushaltsstrom von unter 120 kWh/m2/a. Drei Faktoren sind ausschlaggebend, um diese Werte zu erreichen: Die Hülle des Hauses muss luftdicht sein und alle Außenbauteile dürfen einen Wärmedurchgangskoeffizienten von 0,15 W/(m2K) nicht überschreiten. Ende
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Klima:aktiv HausDie Initiative klima:aktiv geht vom Lebensministerium aus und ist ein wesentlicher Teil der Österreichischen Klimastrategie, um den CO2 Ausstoß zu reduzieren. Dafür wurden Programme entwickelt, deren Ziel es ist, dass klimaschonende Technologien und Dienstleistungen zur Steigerung der Energieeffizienz und der Anwendung erneuerbarer Energie, rasch möglichst große Marktanteile gewinnen. Das Programm zielt dabei sowohl auf den großvolumigen Wohnbau als auch auf Eigenheime mit dem Schwerpunkt Fertighausmarkt ab. Jedes Gebäude kann nach dem klima:aktiv-Kriterienkatalog mit Punkten bewertet werden. Nähere Infos unter: www.klimaaktiv.at Der Österreichische Fertighausverband ist Partner von klima:aktiv. Ende
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Energieplus HausDas Fertighaus hat sich sehr rasch zu einer der innovativsten und damit zu einer der zukunftsweisenden Bauweisen entwickelt. Ein Haus das mehr Energie erzeugt als es verbraucht ist nicht mehr nur eine Vision sondern ein aktuelles Konzept, in dem die Fertighausbranche die Vorreiterrolle übernommen hat. Der Stand der Forschung ermöglicht es uns bereits heute Fertighäuser zu bauen, die es nicht nur schaffen, die eigenen Bewohner ausreichend mit Strom zu versorgen, sondern auch die restliche grüne Energie in den Netzwerk fließen zu lassen und dadurch zu einer gesunderen Umwelt beizutragen. Verschiedenste Förderungen für eine ökologisch sinnvolle Bauweise erleichtern den Bauherrn den Weg zu Ihrem Traumhaus. Die Zukunft beginnt im Fertigbau schon heute! Ende
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Innovative TechnologienDurch die industrielle Vorfertigung entstehen nicht nur ökologisch perfekte Produkte, auch die Herstellung der Objekte benötigt weniger Energie und Ressourcen als im konventionellen Bau. Modernste Technologien wie gebäudeintegrierte Photovoltaik sind ein Ergebnis der langjährigen, vom Fertighausverband unterstützten Forschung. Die Zukunft beginnt im Fertigbau schon heute! |
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WärmepumpenWärmepumpen nutzen die in Boden, Wasser oder Luft gespeicherte Sonnenenergie und wandeln diese in nutzbare Energie für Heizung und Warmwasseraufbereitung um. Dies geschieht in einem geschlossenen Kreislauf, durch ständiges Ändern des Aggregatzustandes des Arbeitsmittels. Als Arbeitsmittel werden Stoffe verwendet, die bei niedrigen Temperaturen verdampfen und gleichzeitig eine hohe innere Wärme besitzen. Manche Wärmepumpen können mit geringer technischer Erweiterung im Sommer aktiv kühlen. Besonders bei Neubauten eignet sich dieses Heizsystem, aber auch bei gut gedämmten Bauten ist ein nachträglicher Einbau möglich. Ein eigener Heizraum ist nicht notwendig; durch die geringe Größe ist die Unterbringung unproblematisch. Ende
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Gebäudeintergrierte PhotovoltaikSeit über 50 Jahren ist Photovoltaik als ökologische, klimaneutrale Art der Energiegewinnung aus Sonnenlicht im Einsatz. Die innovative Gebäudeintegrierte Photovoltaik (GIPV) erlaubt jetzt eine noch effizientere Nutzung dieser Technologie. Durch die von vornherein eingeplante Integration der Solarmodule lassen sich Funktionalität und Erscheinungsbild nicht nur vereinbaren, sondern darüber hinaus auch ganz individuelle Gestaltungseffekte erzielen. Gebäudeintegrierte Photovoltaik trägt zum Klimaschutz bei, minimiert die Betriebskosten und ist versorgungssicher – eine Investition in die Zukunft! Ende
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Barrierefreies WohnenUm der demografischen Entwicklung unserer Gesellschaft gerecht zu werden, wird der Stellenwert des barrierefreien Bauens auch im Ein- und Zweifamilienhaus stark an Bedeutung gewinnen. Nicht nur behinderte und gebrechliche Personen, sondern alle Bewohner profitieren von barrierefreien Bauten. Wichtig sind die Anordnung der wichtigsten Nutzräume auf einer Ebene, sowie die Vermeidung von Türschwellen und Stufen. Großzügig geplante Küchen und Bäder müssen eine gewisse Bewegungsfreiheit und Befahrbarkeit mit Gehhilfen und Rollstühlen ermöglichen. Die Türen sollen nach außen aufschlagen, um zu verhindern, dass ein im Bad zusammengebrochener Mensch das Öffnen der Türe hemmt. Die Bewegungsfläche vor bzw. hinter den Türen soll mindestens 120 cm × 140 cm betragen. Die Dusche soll bodengleich und mit einem rutschfesten Boden ausgeführt sein. Schalter und Bedienelemente sollten in einer Höhe zwischen 40 cm und 90 cm platziert sein. Scharfe Kanten sollen vermieden werden. Nähere Infos unter: http://www.designforall.at/ Ende
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Bau- und SanierungsförderungenGefördert werden sozial- und einkommensschwächere österreichische Staatsbürger oder diesen Gleichgestellte. In die Gruppe der „begünstigten Personen“ fallen alle, bei denen ein dringender Wohnbedarf besteht und die von Bundesländern festgelegten Einkommensgrenzen nicht überschritten werden; ein Mindesteinkommen wird ebenfalls vorausgesetzt. Darüber hinaus müssen die Bauherren ihren Hauptwohnsitz im geförderten Objekt einrichten. Es wird eine resourcenschonende und ökologisch sinnvolle Bauweise unterstützt, welche unter anderem anhand des A/V Verhältnisses beurteilt wird. Dieses ergibt sich aus der Relation zwischen der Oberfläche der thermischen Gebäudehülle und dem beheizten Volumen. Je kleiner dieses Verhältnis, desto energiesparender ist das Haus. Die Form der Unterstützung besteht meist aus einem zinsbegünstigtem Darlehen oder einem Annuitätszuschuss. Für spezielle umweltschonende Bau- und Sanierungsmaßnahmen gibt es Ökoförderungen in Form eines nicht rückzahlbaren Investitionskostenzuschusses. Ende
Um Sie bei der Finanzierung zu unterstützen, bieten wir eine Übersicht an möglichen Bauförderungen an. Da diese in die Kompetenz der einzelnen Länder fallen, gibt es dementsprechend unterschiedliche Regelungen. |
Förderungen in Ihrem Bundesland
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